Das war Rennen 5: Cottbus am 10.09.2022

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Das war Rennen 5: Cottbus am 10.09.2022

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Beschreibung

Zum Abschluss der Regionalliga-Saison 2022 lud der TSV Cottbus e.V. im Rahmen des 28. Cottbusser Triathlons zum Wettkampf im Relay-Format ein.

Unsere Regionalliga-Starter mussten mit der Übergabe via Körperkontakt die Strecken von 400 m Schwimmen, 10 Km Radfahren und 2,5 km Laufen nacheinander absolvieren.

Das Format an sich und der Umstand der Windschattenfreigabe auf der Radstrecke boten schon Wochen vor dem Startschuss die Möglichkeit der wildesten Spekulationen für die taktische Ein- und Aufstellung des Teams.

Christoph Mattner sollte mit seiner geballten Erfahrung über die kurzen Strecken und als Deutscher Vize-Meister über das Mixed-Relay-Format als erster von vier Startern die möglichen Mitbewerber um den Tagessieg schocken und einen komfortablen Vorsprung für die nachfolgenden Athleten herausholen.

Nach gewohnt kontrolliertem Schwimmen ging beim Radfahren das erste Mal die Lücke zu den gegnerischen Teams auf und Matti konnte dank eines gelungenen Übergangs in die Laufschuhe mit 75 Sekunden Vorsprung auf die nacheilenden Teams mit Jan Stelzner abklatschen.

Als starker Läufer bekannt, konnte sich Jan bei der ersten und zweiten Disziplin zunächst in ausreichende Race-Laune bringen. Nachdem er beim Radfahren auch einmal kurz den Fuß vom Pedal nehmen konnte, legte er die drittschnellste Einzel-Laufzeit des Tages hin. Der Vorsprung auf das Team Berlin betrug beim Wechsel auf Marvin noch 40 Sekunden.

Bis zur vierten von fünf Radrunden war es für Marvin ein einsames Rennen an der Spitze, danach konnte das Team Berlin die Lücke schließen (unterstützt vom Team Lausitz, welches zwei Radrunden zurück lag). Trainer Erik sagte gleich zu Beginn der Laufstrecke einen wirksamen Zwischenspurt an. Zur Übergabe auf unseren Schlussmann betrug der Vorsprung auf Berlin nur noch 20 Sekunden. 

Es sollte also doch zum traditionellen Showdown um den Tagessieg zwischen Potsdam und Berlin kommen. Die Überlegungen im Vorfeld ergaben, dass wir unserem Teamkapitän Martin Koßatz die Ehre überlassen wollten die Staffel ins Ziel zu bringen. Unser Martin hat in allen Disziplinen Kampfgeist bewiesen und sich bis zum letzten Meter voll verausgabt. Dem letzten Starter von Team Berlin konnte dies nichts entgegensetzen. Nach nervenaufreibenden zwei Rennstunden wurde es für uns der zweite Platz im Wettbewerb. 

Schon kurz nach dem Zielschluss überwog dann doch die Freude den Tag gesund überstanden zu haben. Aus dem Training wussten wir, dass es beim harten Radfahren in der Gruppe schnell dazu kommen kann, dass das schöne Triathlon Potsdam Radtrikot Bekanntschaft mit dem Asphalt machen kann.

Während der Siegerehrung wurde noch verkündet, dass wir das Aufstiegsrecht in die 2. Triathlon Bundesliga Nord haben. Eine Herausforderung der wir uns aus unserem Starterpool heraus gerne in der nächsten Saison stellen wollen.

Bevor sich eine sechsköpfige Gruppe, gemischt aus Startern und Fans des Vereins noch ins Cottbusser Nachtleben stürzte, wurde den mitgereisten Betreuern, Trainern, Ersatzstartern und Fans noch ausgiebig für ihre Unterstützung an diesem Tag gedankt. Auch wenn wir maximal reif für die 2. Liga sind, ihr seid erstklassig. Danke an: Claudius (als erster pünktlich bei der Abfahrt), Erik (Zeitnahme und Coaching), Frederic (40 Telefonate mit Erik), Nora (Anreise über 150 km mit dem Rad), Schwester von Martin (Stadtführerin), Markus (Hin- und Rücktransport), Vater von Matti (Zielverpflegung & Transport). 

Danke auch an den Verein für die diesjährige Meldung in der Regionalliga. Das erste Mal seit 2019 konnte diese Liga wieder in ihrem gewohnten Format durchgeführt werden, wir waren sehr froh dabei sein zu dürfen.